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Wissenswertes zum Thema Computersucht

Computersucht – Thema unserer Zeit. Aus der heutigen Zeit sind Computer einfach nicht mehr wegzudenken. Kaum noch ein Geschäft, in dem kein Computer steht. Und natürlich haben die Deutschen auch zu Hause einen Pc stehen. Oder inzwischen eher einen Laptop oder ein Tablet, ein iPad oder ähnliches. Oder ein Internetfähiges Handy. Oftmals sogar alles zusammen. Wie man also sieht: ohne Computer geht es kaum noch. Ist die Computersucht da vorprogrammiert oder liegt es am jeweiligen Menschen, wie anfällig er dafür ist?

Wofür brauchen wir die Computer heute? Und was treibt uns in die Computersucht?

Computersucht – Thema unserer Gesellschaft (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Sie regeln fast alles für uns. Sie helfen uns bei Einkäufen, man kann in Sekundenbruchteilen die entsprechenden Seiten ansurfen, Produkte auswählen, bequem über das Online Banking bezahlen und schon muss man nicht mal mehr raus in den Supermarkt oder in eine Boutique. Medikamente gibt es in Online Apotheken. Autos auf Verkaufsseiten. Die digitale Spiegelreflexkamera vom Eckladen eventuell sogar etwas günstiger. Versteigerungen für Dinge, die man sonst im Laden vielleicht gar nicht findet. Und dann natürlich noch die Single Börsen im Internet. Man muss nicht mehr wie früher in Cafes oder Bars gehen – die Kontakte knüpft man nun auch über das Internet. Der Computer hilft beim rechnen, planen, als Gedankenstütze. Urlaube werden immer seltener im Reisebüro gebucht. Heutzutage informiert man sich über das Internet und kann dort auch direkt Bewertungen von anderen Urlaubern lesen, hat so einen besseren Eindruck der Ferienorte. Es gibt quasi nichts, was man mit einem PC nicht machen oder im Internet nicht bestellen kann.

Worin liegt die Computersucht begründet?

Man sucht einen Arzt? Als erstes klickt man sich durch das Internet. Man plant eine neue Frisur, weiß aber nicht, ob einem Veränderungen stehen? Auch hier kann das Internet Mittlerweile helfen. Lust auf neue Rezepte? Also ab ins Internet und mit ein paar Klicks hat man alles zusammen, was man braucht.

Dann gibt es aber auch noch diejenigen Personen, die von anderen gerne als sogenannte Nerds bezeichnet werden. Zumeist Menschen jüngeren Alters, die im digitalen Zeitalter geboren und aufgewachsen sind und die Liebe zu Videospielen für sich entdeckt haben. Selbstverständlich ist dies keineswegs verwerflich, wird in den Medien jedoch oftmals sehr negativ diskutiert und sogar als Grund diverser Amokläufe thematisiert, wenn von den Tätern sogenannte „Killerspiele“ gespielt wurden.

Zumeist werden Spiele mit starken gesellschaftsähnlichem Charakter gespielt, also Spiele, die zusammen mit unzähligen Tausend Mitspielern rund um den Globus bestritten werden können. Obwohl dadurch oftmals ein hoher Spaßfaktor einherkommt, können diese Spiele durchaus süchtig machen. Der Begriff Sucht wird explizit wegen seines negativen Kontextes gewählt, da sich nicht wenige in dieses Spielen fast schon verlieren und Raum und Zeit um sich herum vergessen. Nicht nur die sozialen Aspekte werden vernachlässigt, sondern auch das eigene Ich. Es ist schwer aus diesem Loch wieder herauszukommen, wenn man erst einmal drin gesteckt hat.

Die Gefahren der Computersucht

Diese Leute schaffen es dann in wenigen Fällen nur wieder alleine aus dem Kreislauf der Computersucht auszubrechen. Sie verlieren sich in diesen Spielen und schaffen es nicht, dort aus eigener Kraft wieder herauszubrechen. Sie müssen sich tatsächlich oft professionelle Hilfe suchen, weil sie alleine kaum noch gesellschaftsfähig sind. Diese Art der Sucht ist aber zum Glück (noch) lediglich eine Randerscheinung und bei weitem nicht der Standard.