Videoüberwachung der Fenster

Videoüberwachung der Fenster

Einbrüche und Kriminalität sonstiger Art lässt sich mit Kameras zwar nicht verhindern, dienen Kameras doch eher der Abschreckung bzw. nachträglichen Aufklärung. Wurde zum Beispiel eingebrochen, so überlegt man sich, wie man so etwas in Zukunft verhindern könnte. Man steht vor der Entscheidung ob präventive Maßnahmen, wie Kameras, zu bevorzugen sind oder ob sich der Einbau neuer und sicherer Exemplare, wie z.B. Türen und Fenster von rekord doch eher lohnen, da die Einbrecher an diesen verzweifeln und es bereits nach kurzer Zeit bei dem Versuch belassen.

Videoüberwachung: Fenster und Türen sind tabu

Die Videoüberwachung öffentlicher Plätze wurde vom Bundesverwaltungsgericht unlängst für rechtens erklärt. Die Grundrechte von Anwohnern und Passanten dürfen hierbei zu Gunsten des Sicherheitsbedürfnisses, sowie des Interesses der Polizei in Bezug auf die Verhinderung von Straftaten, eingeschränkt werden. Dies gilt jedoch lediglich für öffentliche ‚Räume‘, wie z.B. den Fußweg oder Plätze. Türen, Hauseingänge und vor allem Fenster, dürfen mit Hilfe von Kameras nicht eingesehen werden. Oftmals klagen Anwohner, in deren unmittelbarer Umgebung Kameras aufgestellt werden und bekommen Recht zugesprochen. Nicht selten werden dann die Kameras, die von der Polizei für Hunderte von Tausend Euro installiert worden sind, wieder abgebaut oder aber abgeschaltet.

Die Argumentation, dass etwaige Anwohner und Mieter Rolladen oder Vorhänge installieren könnten, um Einblick in ihre Räumlichkeiten zu verhindern, sind rechtlich gesehen nicht haltbar und wurden in mehreren Präzedenzfällen bereits entkärftet.

Videoüberwachungkameras im Vergleich

Videokameras, die lediglich zur Überwachung produziert werden, sind mit ihren fotografierenden Pendants, wie z.B. den digitalen Spiegelreflexkameras nicht zu vergleichen. Zum einen ist die Zielgruppe eine völlig andere und zum anderen besitzen diesen entsprechend unterschiedliche Anforderungen an ihre Geräte.

Videoüberwachung privat: Gerne auch die Fenster

Fenster und Überwachungskamera

Überwachungskameras dürfen Fenster und Türen nicht Filmen (c) Mario Weichert / pixelio.de

Doch wie verhält es sich auf privaten Grundstücken? Was erlaubt ist und was man besser bleiben lassen sollte, wird in diesem Beitrag geklärt. Als Hausbesitzer macht man im Laufe der Jahre sicherlich so einiges mit. Der Albtraum eines jeden Grundstücksbesitzers ist ein Einbruch, sowie die Entwendung zahlreicher Wertgegenstände. Vielfach werden Präventivmaßnahmen ergriffen, um es gar nicht erst auf einen Einbruchsversuch ankommen zu lassen. Eine gute Idee ist der Einbau einbruchssicherer Fenster. Diese halten auch stärkster Gewaltanwendung stand und verhindern so wirkungsvoll das Eindringen des Täters.

Zusätzlich dazu können auch Kameras installiert werden, die sowohl das Grundstück, als auch die Hauszugänge, wie eben die Fenster oder aber auch Türen und sonstige Öffnungen überwachen. Ein Warnhinweis, welcher die Videoüberwachung andeutet, kann potentielle Einbrecher bereits effektiv von einer möglichen Tat abhalten. Achten Sie darauf, wirklich alle Fenster und Türen, die nach außen führen, gegen etwaige Einbruchsversuche zu sichern. Es gibt auch bestätigte Einbrüche durch Dachfenster.

Fenster und Haustüren einbruchssicher machen

Fenster und Türen sind in ihrer Form ebenso unterschiedlich, wie die Materialien aus denen sie bestehen. Ob Kunststofffenster, Holzfenster, Alu Fenster oder eine Kombination aus mehreren Materialien – sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Haustüren und Fenster müssen nicht nur Jahre und manchmal sogar Jahrzehnte den äußeren Witterungsverhältnissen standhalten, sie sollen auch nach dieser Zeit noch ihre Optik und Funktion gewährleisten. Selbstverständlich muss man dafür den einen oder anderen Euro in die Hand nehmen. Denn die Auswechslung der Fenster und Haustüren gegen einbruchssichere Exemplare dürfte eine Menge Geld verschlingen.

Günstiger hingegen ist die präventive Sicherung der Räumlichkeiten durch Kameras. Mittlerweile ist die Technik weit fortgeschritten und erlaubt somit eine gute Qualität und Haltbarkeit der Produkte, selbst bei schwierigsten Verhältnissen und ist auch in größeren Mengen bezahlbar. Mussten früher noch mühsam Kabel verlegt und mit Hilfe flexibler Schläuche übersichtlich zusammengefasst werden, um den Überblick nicht zu verlieren und Kabelsalat zu vermeiden, sind die heutigen Funkkameras ausreichend leistungsstark und mittlerweile auch erschwinglich – jedoch auch anfälliger für Störungen im Signal.

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