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Videobearbeitung Freeware – Tipps und Tricks

Der Ruhm ist heutzutage nur einen Klick entfernt. Nachdem Youtube vor einigen Jahren sein Geschäftsmodell änderte und die Youtube-Partnerschaft anbot, die es Mitgliedern ermöglichte mit ihren Videos Geld zu verdienen, sind vor allem einige amerikanische Youtuber mit Klicks reich geworden – 18-jährige Jungs fahren im Lamborghini durch Los Angeles, gleichaltrige Mädels tragen Designertaschen für mehrere tausend Dollar über den Gehweg. Klar, dass auch viele andere Menschen mit ihren Videos Geld verdienen möchten. Statt auf die teuren Schnittprogramme wie Adobe Premiere oder Final Cut greifen sie lieber auf Freeware-Programme zurück. robinsonlist.de stellt Videobearbeitung Freeware vor.

Cuttermaran – die wahrscheinlich bekannteste Videobearbeitung Freeware

Videos kann man auch mit Videobearbeitung Freeware schneiden. (c) Silke Kaiser / pixelio.de

Die Videobearbeitung Freeware Cuttermaran zeichnet sich vor allem durch unkomplizierte Handhabung aus. Praktisch ist die automatische Synchronisierung von Bild und Ton. Hat man also eine Videodatei, in der Bild und Ton zeitversetzt sind, kann man mit einem simplen Klick die Synchronität wieder herstellen.
Geschnitten werden kann mit Cuttermaran auch: Videodateien des Formats MPEG-1- und MPEG-2-Dateien müssen vor der Bearbeitung in Video- und Tonspur aufgeteilt werden. Praktisch ist, dass nach dem Schnitt Ton und Video wieder automatisch synchron zusammengefüft werden, was einer schwierigen manuellen Nachbearbeitung vorbeugt.
Cuttermaran findet man auf diversen Internetseiten gratis zum Download, zum Beispiel auf chip.de.

Videobearbeitung Freeware Pinnacle Video Spin eignet sich vor allem für Anfänger

Im Vergleich zur Videobearbeitung Freeware Cuttermaran bietet Pinnacle Video Spin eine fortschrittlichere Benutzeroberfläche, die an Adobe Premiere oder auch an Final Cut erinnert. In einer Zeitleiste können Videos, Bilder und Musik zu einem neuen Video zusammengeschnitten werden, was die Benutzung einfacher und intuitiver macht. Für ein professionelles Flair bietet die Software sogar richtige Übergänge und Texteinblendungen, die ins Video eingefügt werden können.
Der Spaß an der sonst gut gelungenen Videobearbeitung Freeware wird nur durch häufig eingeblendete Werbung für Pinnacle-Software getrübt, die auch die Bedienung etwas erschwert. Hinzu kommt noch, dass es sich beider kostenlosen Variante von Video Spin eigentlich nicht um eine Videobearbeitung Freeware handelt, sondern eher um eine Testversion: Diverse Video-Codecs werden nämlich nur 15 Tage unterstützt, danach müssen einmalig rund 15 Euro gezahlt werden, um die Software weiter nutzen zu können – aber das ist das Programm definitiv wert.
Auch Pinnacle gibt es gratis auf chip.de zum Download.

Videobearbeitung Freeware findet sich auch als Betriebssystem-Beigabe

Microsoft legt seinem Betriebssystem Windows seit jeher eine eigene Videobearbeitungssoftware bei. Seit Windows Vista nennt sie sich Windows Live Movie Maker. Mit dem Movie Maker lassen sich ebenfalls Video-Dateien in ein eigenes Fenster portieren und dort mit Musik, Bildern und Übergängen unterlegen. Für professionelle Ansprüche bietet das Tool aber viel zu wenig Bearbeitungsmöglichkeiten, sehr nützlich ist die neue Bildstabilisierungsfunktion, die gerade aus Smartphone-Filmchen brauchbares Material macht. Diese Funktion kann man allerdings erst unter Windows 8 nutzen.
Findet man den Windows Live Movie Maker nicht mehr auf seinem PC, kann man ihn auch neu installieren. Den Gratis-Download gibt es hier.

Videobearbeitung auf dem Mac

Dem Mac als Kreativ-Plattform liegt natürlich auch ein Videobeabeitungsprogramm bei. Das nennt sich iMovie und bietet im Vergleich mit der anderen Videobearbeitung Freeware das fortschrittlichste Schnittsystem. Auch hier hat man ein Fenster, in dem aus eigenen Videos, Musik und Bildern ein neues Video entsteht. Zusätzlich können zahlreiche Übergänge, Beschriftungen und sogar Effekte in das Video eingebaut werden. Die Möglichkeit schon vor Erstellen des Videos auszuwählen, wofür man das fertige Video verwenden möchte – ob Youtube-Upload, Bilder-CD oder als DVD – ist ebenfalls eine hilfreiche Funktion.
Doch auch bei iMovie fehlen einige professionelle Tools, die man nicht mehr missen möchte, wenn man ein teures Schnittprogramm benutzt hat. Wer einmal den Luxus einer magnetischen Zeitleiste kennengelernt hat, wird sich öfters über die Trägheit von iMovie ärgern. Ein weiterer „Nachteil“ von iMovie ist, dass es nur für Macs verfügbar ist – auf Windows-Computern funktioniert es nicht.
Zudem bietet iMovie die Möglichkeit, seine erstellten Videos zu komprimieren – eine sinnvolle Funktion, gerade für Menschen, die keine schnelle Internetverbindung haben. Ob die Verbindung ausreicht, um ein Video hochzuladen, kann man mit einem DSL Speedtest ermitteln.
iMovie gibt es nicht gratis zum Download, sollte man das Programm versehentlich gelöscht haben, wendet man sich an den Apple Store in seiner Nähe oder muss iMovie als Teil des iLife-Paktes kaufen.

Videobearbeitung Freeware ist nützlich, aber kein vollwertiger Ersatz eines vollwertigen Programms

Eins ist klar: Wirklich unbrauchbar ist keine der vorgestellten Videobearbeitung Freeware. Nach einer kurzen Einfindungsphase kommen auch ungeübte Nutzer mit den Schnittprogrammen zurecht – gerade die beiden letzten Programme sind sehr einsteigerfreundlich. Einfache Videobearbeitungen sind mit allen Programmen möglich, sobald es aber in die professionelle Richtung oder die Umsetzung wirklich kreativer Ideen geht, bleiben Cuttermaran und Pinnacle Video Spin auf der Strecke. Auch der Windows Movie Maker und iMovie bieten nur begrenzte Möglichkeiten, um gehobene Ansprüche zu erfüllen. Möchte man unterhaltsame und erfolgreiche Videos schneiden, führt leider kein Weg an der teureren Software Adobe Premiere oder Final Cut vorbei – dazu reicht es bei der Videobearbeitung Freeware einfach nicht. Zusätzlich benötigt man noch einen leistungsfähigen PC, dessen Performance man mit einem PC Speedtest ermitteln kann.

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