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Pflegesoftware – digitale Medien revolutionieren Krankenhausarbeit

Wie in allen Bereichen auch, haben Pflegesoftware und Computer schon längst ihren Einzug in das Gesundheitswesen und in Krankenhäuser gehalten, mit sehr weitreichenden Folgen für Personal und Patienten. Aufgrund der Missstände in der Alterspflege, kommen innovativen Neuerungen, wie z.B. der unterstützenden Pflegesoftware, immer relevantere Aufgaben zu.

Pflegesoftware – Das Gesundheitswesen im Wandel der Zeit

Pflegesoftware gewährleistet eine lückenlose Versorgung der Patienten (c) Fotobox / pixelio.de

Einer der ersten Schritte zur ADV-gestützten Arbeit ist das Krankenhausinformationssystem (KIS). Dabei handelt es sich um Pflegesoftware mit Schwerpunkt Erfassung, Bearbeitung und Weitergabe von medizinischen Daten. Hinzukommen das Arzneimittelinformationssystem (AMIS), Patientendatenmanagementsystem (PDMS), Labor-Informations und -Managementsystem (LIMS) u.v.a. Pflegesoftware mehr. Während es sich hierbei um Pflegesoftware handelt, die auf herkömmlichen Servern und Clients arbeitet, also ähnlich wie Branchenlösungen in Handwerk und Industrie, ging man in der Medizin noch weiter: Als Beispiele will ich nur Überwachungssysteme auf Intensivstationen und die Computertomographie nennen. Da dabei handelt es sich um spezielle Geräte, die von leistungsfähiger ADV und ausgeklügelter Pflegesoftware gesteuert werden. Ähnlich wie bei Systemen anderer Branchen ist die Vernetzung verschiedener Systeme im Daisy Chain Verfahren; sowohl als LAN/WAN oder Internet selbstverständlich. Auch der Einsatz von sozialen Medien ist im Gesundheitswesen nicht mehr neu.

Seit geraumer Zeit ist eine weitere Technik im Gesundheitswesen auf dem Vormarsch: Roboter, die verschiedenste Aufgaben, bis hin zur Assistenz bei chirurgischen Eingriffen wahrnehmen. Dabei handelt es sich bei letzterer Technologie keineswegs um Zukunftsträume, sondern um bereits eingesetzte Technologie.

Digitale Medien im Gesundheitswesen – Chancen und Risiken

Dass digitale Medien für Patienten überlebenswichtig sein können und neue Chancen in der Medizin erschließen steht wohl kaum zur Debatte. Allerdings verändern digitale Geräte auch das Krankenhaus- und Pflegewesen rapide, besonders der Einsatz von Robotern im Pflegedienst, beispielsweise in Seniorenheimen. Es sind bereits Roboter im Einsatz, die Patienten ins Bett bringen, Arzneimittel verteilen, mit Patienten kommunizieren, Patienten waschen und andere Aufgaben der Patientenbetreuung übernehmen. Sicherlich ist diese Technologie eine gute Unterstützung für das Personal, aber es sind auch Risiken vorhanden. Der Mensch ist ein Herdentier und braucht menschliche Kommunikation und Kontakte, besonders hilfsbedürftige Menschen.

In unserer alternden Gesellschaft ist Pflege ein immer aktuelleres Thema. Eine Maschine kann ein persönliches Gespräch keineswegs ersetzen. Egal ob Senioren, die vor einer Konfrontation mit moderner Technik oftmals zurückschrecken oder junge Menschen, die digitale Medien „cool“ finden: das Ergebnis kann Vereinsamung sein. Ganz zu schweigen vom Verlust von Arbeitsplätzen im Pflegedienst, der langfristig die Folge sein wird.