Vom Rauchsignal zur E-Mail: unsere modernen Kommunikationsmittel wie Festnetz-Telefon, SMS und E-Mail blicken auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück – die Betrachtung der Robinson-Liste gibt einen Überblick und ermöglicht Rückschlüsse auf Verbreitungsintervalle und Nutzungsintensität.
E-Mail, Festnetz-Telefon und die Robinson-Liste – Evolution der Kommunikation
Kommunikation an sich beschreibt den Austausch bzw. die Übertragung von Informationen. Um Kommunikation erfolgreich durchzuführen benötigt man ein Medium, welches den Inhalt einer Mitteilung von A nach B transportiert. Liegen diese Orte weit auseinander, so bedarf es gewissen Hilfsmitteln, um diese geographischen Schranken aufzuheben. Was früher noch mühsam und langwierig in analoger Form transportiert worden ist, behilft sich der moderne Mensch einer Vielzahl von Erfindungen, welche er sich im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte zu Eigen gemacht hat, sei es jetzt das Festnetztelefon – einhergehend mit der Entwicklung von mobilen Apparaten, inkl. der SMS – oder aber die E-Mail aber auch die Kamera-Industrie hat sich weiterentwickelt und es ist mittlerweile alles digital. Dies führte unter anderem zu der Erfindung der digitalen Spiegelreflexkamera. Die Entwicklung moderner Kommunikationshilfsmittel hat jedoch nicht nur positive Aspekte, ein Endprodukt eines negativen ist die Robinson-Liste, welche den Verbraucher vor der Werbeflut aus der Privatwirtschaft schützen soll.
Alle Themen in der Übersicht:
- Die Entwicklungsgeschichte vom Festnetztelefon
- Die E-Mail – Kommunikation im World Wide Web
- Negative Seiten der Kommunikation
Die Entwicklungsgeschichte vom Festnetztelefon
Das heutzutage meist benutzte Kommunikationsmittel ist zweifelsohne das Telefon. Egal ob Festnetz-Telefon oder Handy, seit Alexander Graham Bell 1876 den ersten Telefonanruf vollzogen hat, hat sich dieses Gerät zu einem Alltagsgegenstand weiterentwickelt. Inzwischen besitzt so gut wie jeder deutsche Haushalt ein Festnetz-Telefon. Diese sind mit den eigentümlich anmutenden Geräten aus der früheren Zeit kaum noch zu vergleichen. Das Grundprinzip – die Übertragung von Informationen durch elektrische Impulse – ist jedoch dasselbe geblieben.
Verbunden und Gebunden

Ein schnurloses Festnetztelefon sorgt für Mobilität (c) Norbert Schollum / pixelio.de
Die meisten Telefone (Handy sowieso, aber auch das Festnetz-Telefon) sind heutzutage schnurlos. Doch dies war nicht immer so und ist eine Entwicklung der letzten Jahre. Lange Zeit war das Festnetz-Telefon ein großer, klobiger Apparat. Das Telefon hat im Laufe der Jahre jedoch zahlreiche Entwicklungsschritte durchlaufen – es wurde die Technik stetig verbessert bzw. verändert, ebenso wie das Design und somit die Handlichkeit. Was jedoch blieb war der Nachteil der lokalen Gebundenheit. Denn aufgrund der Tatsache, dass der Hörer mit dem Hauptgerät verbunden war, konnte man Gespräche lediglich von dem Ort aus führen, an dem das jeweilige Telefon stand. Doch das sollte sich schon bald ändern.
Aufkommende Mobilität
War der Benutzer des Festnetz-Telefons vorher noch an die Reichweite des Kabels gebunden, so kann er jetzt in einem weiten Umkreis um die Basisstation seines Telefons telefonieren. Dahinter steht ganz einfach die Idee der Mobilität. Während schnurlose Festnetztelefone vergleichsweise spät auf den Markt kamen, entwickelte man bereits Jahrzehnte vorher – parallel zum Festnetz-Telefon – gänzlich mobile Telefone, welche keinerlei Umkreisbegrenzung zum Hauptgerät aufweisen. Dies waren die Vorreiter der heutigen Handy. Selbstverständlich waren diese Geräte nicht mit den heutigen kleinen, jedoch trotzdem leistungsstarken Telefonen vergleichbar. Auch Nebenerscheinungen wie z.B. das Autotelefon sind erst dank der kabellosen Funktechnik möglich geworden.
Die SMS – Rivalin des Kurzanrufs
Eine weitere Errungenschaft: die SMS. Der Short Message Service (Kurznachrichtendienst) ist auf jedem Handy und manchem Festnetz-Telefon verfügbar. Dank der SMS hat besonders die Anzahl der kurzen Telefonanrufe abgenommen. Die Entwicklung von Kommunikationsmitteln, wie der SMS, nimmt fortlaufend auch Einfluss auf Kommunikation und soziale Interaktion. Es etablierte sich, aufgrund der Begrenzung der SMS auf 160 Zeichen eine weitverbreitete Abkürzungskultur, welche im Laufe der Zeit mit dem Netzjargon verschmolz. Einhergehend mit der Entwicklung neuer Technologien, kommt auch die jeweilige wirtschaftliche Bedeutung einher. Zunächst kostenlos, wurde schon bald das wirtschaftliche Potenzial der SMS erkannt, was begründet liegt in den geringen Unterhaltungskosten in Kombination mit der immensen Anzahl an versendeten SMS.
Die E-Mail – Kommunikation über das World Wide Web
Ursprünglich für Militär und Wissenschaft entwickelt, hat sich das Internet heutzutage zu einem der bedeutendsten Kommunikationsmittel entwickelt. Dabei bietet es mehrere Möglichkeiten. So gibt es Programme, mit denen der Benutzer wie mit einem Festnetz-Telefon telefonieren kann – weit bekannter und verbreiteter sind jedoch jene Messenger, mit denen der Benutzer Textnachrichten versenden kann. Hier kann es sich sowohl um eine E-Mail, als auch um eine SMS handeln. Die Vorteile sind klar ersichtlich: neben kostenlosen Kommunikationsmöglichkeiten ist es besonders die Verfügbarkeit, die das Internet bietet. Denn egal ob E-Mail oder SMS, dank Web fähigen Handys, Laptops und anderen Geräten, ist es heutzutage fast überall möglich persönliche Nachrichten abzurufen und zu beantworten.
Aufkommen, Entwicklung, Revolution

Die Email revolutionierte unsere Kommunikation (c) Gerd Altmann / pixelio.de
Noch bevor die E-Mail auf den Plan trat, wurden Nachrichten noch mühselig auf analogem Wege per Brief und Telegramm verschickt – danach folgten erste digitale Verfahren wie Fernschreiber und Teletex. Ende der 1980er Jahre begann dann der Erfolgsweg der E-Mail, einhergehend mit der Ausbreitung des Internets. Im Laufe der Jahre stieg die Zahl der ans World Wide Web angeschlossenen Haushalte exponentiell an, ebenso wie die Anzahl der aktiven E-Mail Accounts. Heutzutage hat rund die Hälfte der Menschheit einen aktiven E-Mail Account – eine Abflachung der Wachstumskurve ist in den nächsten Jahren aufgrund der anhaltenden Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche kaum zu erwarten.
DE-Mail – neue Sicherheitsstandards
Seit der Einführung der sogenannten Behörden-E-Mail, hat das sichere Kommunizieren ein neues Level erreicht. Im Jahr 2010 wurde ein Gesetzt verabschiedet, das den Email-Providern besondere Sicherheitsstandards auferlegt – dies ermöglicht dem Verbraucher eine rechtskräftige Kommunikation mit Behörden oder Versicherungen. Um die De-Mail nutzen zu können, müssen sich Benutzer beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik akkreditieren und bestätigen lassen. Der Hintergrund hinter der De-Mail: die “normale” Email kann sehr leicht mitgelesen werden. Die Sicherheit vertraulicher Informationen ist nicht gegeben.
Negative Seiten der Kommunikation

Digitale Kommunikation basiert auf denselben Grundpfeilerb wie die analoge (C) Gerd Altmann / pixelio.de
Die stetige Weiterentwicklung der Kommunikationsmittel und -medien, wie E-Mail, Telefone, inkl. der Entwicklung der SMS, brachte jedoch nicht nur Vorteile und Verbesserungen des Alltags, sondern ging einher mit einer Vielzahl von Problemen, Schwierigkeiten und negativen Aspekten. Auf der einen Seite befindet sich das Problem des Trägermediums: digitale Nachrichten und Informationen benötigen eine Plattform um aufgerufen, bearbeitet und gespeichert werden zu können. Einen Brief zu lesen, sollte jeder Bürger in der Lage sein. E-Mails zu verfassen bzw. zu verwalten, daran scheitern selbst in der heutigen Zeit viele Personen, vor allem ältere Menschen. Die Nutzung von E-Mail, SMS und Co. setzt jedoch eine gewisse Technikaffinität voraus, die bei den Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Auf der anderen Seite befindet sich der Aspekt, der geringen Anonymität. Das Internet ist global vernetzt und bietet, vor allem für weniger informierte Nutzer, kaum Möglichkeiten, sich vor Dingen, wie z.B. ungewollter Werbung zu schützen.
Eine digitale Krankheit und das Gegenmittel: Robinson-Liste
Diese Art der ungewollten Werbung nennt man Spam. Spam ist für den Großteil der Nutzer eine nervende Angelegenheit. Nur rund 1% der Betroffenen ist an den Inhalten dieser Mails interessiert, der Rest verbannt sie ungeöffnet in den digitalen Papierkorb. Aus diesem Grund wurde auch die sogenannte Robinson-Liste geschaffen. Diese Listen werden sowohl von Unternehmen, als auch von Verbraucherschutzvereinen und dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit geführt und beinhalten die Namen derjenigen Kunden, die auf keinen Fall einen Werbeversuch wünschen. Jede Robinson-Liste wird dabei entweder kombiniert geführt, oder aber für Email, Festnetz-Telefon, Handy, etc. gesondert erstellt. Diese Listen werden sowohl von Unternehmen, als auch von Verbraucherschutzvereinen, geführt. Da die Robinson-Liste nicht nur den Kunden schützt, sondern vor allem auch das Unternehmen selbst (in Bezug auf Schadenersatzforderungen bei unerlaubten Werbeversuchen) wird die Eintragung in die Robinson-Liste von Unternehmen geachtet.
Und nun noch einen privaten Tipp: Ich baue sehr gerne Modelle von Flugzeugen und finde es immer wieder schwierig die richtigen Epoxidharze auszuwählen. Ich kann Euch definitiv eines dieser Epoxidharze empfehlen.


Hey,
ich bin grad’ auf diese Seite gestoßen und hab’ direkt mal ‘ne Frage: Wo kann man sich in diese Robinson-Liste eintragen?
Danke im Voraus!
LG Sina
Hi Sina,
sich in die Robinsonliste einzutragen ist ganz simpel.
Es gibt die Gesellschaft namens “Deutsche Robinsonlisten”, welche eine Internetpräsenz hat, auf der man sich eintragen kann.
Achtung: Der Eintrag ist stets kostenlos! Betrüger versuchen mit nachgemachten Websites und mit der missbräuchlichen Benutzung des Wortes “Robinsonliste” ahnungslosen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, indem sie Gebühren verlangen!
Grüße
Robinson
Danke für die Informationen in Bezug auf die Robinsonliste!
Gar nicht so einfach dort durchzublicken…